Jusos in der SPD - Unterbezirk Odenwaldkreis

 

Solidaritätserklärung

Presse

Als Sozialdemokrat*innen unterstützen wir, die bei den DGB-Gewerkschaften organisierten, Erzieher*innen und Sozialarbeiter*innen in den aktuellen Tarifverhandlungen. Wir suchen den Schulterschluss zu den Gewerkschaften, denn mit ihrer Arbeit setzen sie sich für soziale Gerechtigkeit ein, die auch immer Grundlage unseres politischen Handelns ist. Es ist daher eine Selbstverständlichkeit der SPD, Arbeitnehmer*innen, insbesondere in den Sozialberufen, solidarisch in ihrem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und gesellschaftliche Anerkennung zu unterstützen!

Die SPD unterstützt die Forderungen der in den Sozialberufen tätigen Arbeitnehmer*innen, nach mehr Lohn und gesellschaftlicher Anerkennung und stellt sich solidarisch an die Seite der Gewerkschaften Ver.di und GEW.

Erzieher*innen- und Pflegeberufe, sowie Soziale Arbeit bilden die Säulen unseres Sozialsystems. Dennoch sind die Arbeitsbedingungen oftmals schlecht und die Einkommen gering. Viele Menschen sind auf die Arbeit der in den Sozialberufen Tätigen angewiesen. Es ist nun allerhöchste Zeit, dass Gesellschaft und Politik ihnen den Respekt entgegenbringen, den sie verdienen und bei allen Debatten zu Familienunterstützung, Chancengleichheit, Bekämpfung sozialer Ausgrenzung und Inklusion, die in diesen Bereichen professionell arbeitenden Berufsgruppen berücksichtigen. Anerkennung muss sich dabei unbedingt in einer besseren, nämlich angemessenen Bezahlung ausdrücken.

Ausbildung und Studium müssen als Grundlage professioneller Arbeit anerkannt und dementsprechend entlohnt werden. Die Forderung nach höheren Eingruppierungen in den Besoldungsstufen unterstützen wir daher ausdrücklich. Eine rein quantitative Bewertung u.a. in Kindertageseinrichtungen ist grundsätzlich abzulehnen.

Arbeitnehmer*innen der Sozialberufe müssen von ihrer Arbeit gut leben können. Viele Stellen werden aber nur als Teilzeitstellen ausgeschrieben. Dennoch wird oft das Pensum einer Vollzeitstelle erwartet. Stressbedingte Erkrankungen sind häufig die Folge. Dies muss sich ändern.

Die SPD steht an der Seite von Ver.di und GEW und appelliert auch an die Arbeitnehmer*innen der Sozialberufe, sich gewerkschaftlich zu organisieren und ihre Mittel in der Tarifauseinandersetzung stärker zu nutzen.

Die Sozialdemokratie hat in den letzten Jahren viel Vertrauen bei den Gewerkschaften verloren, es wird Zeit, dass wir dieses wieder zurück gewinnen und unsere Werte für soziale Gerechtigkeit groß schreiben!