Jusos in der SPD - Unterbezirk Odenwaldkreis

 

Landeskonferenz 2012: Hessische Jusos fordern echten Politikwechsel

Jusos

Free Pussy Riot

Felix Diehl geht in dritte Amtszeit als Juso-Landeschef, Pascal Barthel ist Juso-Kandidat zur Landtagswahl

Auf der Juso-Landeskonferenz im nordhessischen Bad Hersfeld haben die hessischen Jusos ihre Inhalte für den Politikwechsel beschlossen. Mit dem Leitbild eines "Freiheitlichen Sozialismus" wollen die Jusos einen Staat, der durch Umverteilung die Voraussetzungen für soziale Gerechtigkeit und Bildungschancen schafft und Bürgerinnen und Bürger nicht durch Eingriffe in ihre Freiheitsrechte bevormundet.

"Das Land Hessen braucht mehr Einnahmen, um in Ganztagsschulen zu investieren und flächendeckende Kinderbetreuung von Anfang an zu ermöglichen. Dafür muss der Staat reiche Privatvermögen zur Finanzierung stärker heranziehen. Schwarz-Gelb in Hessen muss weg, denn gerecht geht anders", so der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl. Schon in einem Grußwort hatte Burkard Albers, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreis und Vorsitzender der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK), mehr Einnahmen für eine bessere Ausstattung der Kommunen gefordert.
Felix Diehl aus Lich im Landkreis Gießen wurde auf der Landeskonferenz mit 70% der Stimmen (39 Ja, 16 Nein) im Amt als Juso-Landesvorsitzender bestätigt und geht in seine dritte Amtszeit als Juso-Landeschef. Den Juso-Landesvortand vervollständigen als Stellvertreter/innen Sabine Wurst (Kassel), Melanie Haubrich (Gießen), Andreas Schaake (Waldeck-Frankenberg), Isabell Hillesheim (Hochtaunus), Florian Kaiser (Main-Kinzig) und der nordhessische Juso-Bezirksvorsitzende Pascal Barthel.
Auf der Landeskonferenz hat der SPD-Nachwuchs auch einen Juso-Kandidat zur Landtagswahl nominiert: Der 27jährige Pascal Barthel aus Bad Hersfeld wurde von der Juso-Konferenz zu dem Juso-Kandidaten zur anstehenden Landtagswahl nominiert. Mit einem einstimmigen Beschluss hat die Juso-Landeskonferenz die SPD aufgefordert den Juso-Kandidaten mit einem sicheren Platz auf der Landesliste zu platzieren, um die Anliegen der jungen Generation in Hessen zu vertreten. Damit schließt sich der Kreis aus inhaltlichem und personellem Machtanspruch der hessischen Jusos.
In weiteren Anträgen befassten sich die Jusos unter anderem mit einer Unterstützung der DGB-Kampagne zur "UmFairteilung". In einem Grußwort auf der Konferenz hatte Stefan Körzell, der DGB- Vorsitzende Hessen/Thüringen, zu einer offensiven Umverteilung zugunsten sozial Schwacher und öffentlicher Aufgaben aufgerufen.
Zu den Juso-Beschlüssen auf der Konferenz gehörte schließlich auch eine Solidaritätsadresse an die russische Band "Pussy Riot". Unter dem Motto "Free Pussy Riot" solidarisiert sich die Juso-Konferenz mit den drei jungen Frauen, die wegen der Ausübung ihrer Meinungsfreiheit in Russland inhaftiert wurden.