Jusos in der SPD - Unterbezirk Odenwaldkreis

 

Jusos Odenwald werben für Windkraft im Odenwald

Landkreis


Bild: Paul- Georg Meister / pixelio.de

Am Freitag den 13.12.13 informierten die Jungsozialisten aus dem Odenwald die Besucher des Höchster CAP-Marktes über die Vorteile dezentraler Energieversorgung und dem damit verbundenen Bau von Windkraftanlagen im Odenwald.
Dazu schenkte die SPD-Jugendorganisation Glühwein und Kinderpunsch an die Passanten aus.

Wichtig war es den Jusos hierbei, auf die Verantwortung hinzuweisen, die jede Kommune, jeder Kreis und jedes Land mit der beschlossenen Energiewende nun auf sich nehmen muss um die Energiewende und die endgültige Abkehr von der Atomkraft zu einem Erfolg zu verhelfen.
„Die Energiewende ist DAS Zukunftsprojekt Deutschlands. Wir wollen Deutschland als Vorbild in Europa zu einem Energieautarken Staat aufbauen, einem Staat der in naher Zukunft weder Atomkraft noch die schmutzige Kohlekraft benötigt und als erster Industriestaat einen klare Schritte gegen den Klimawendel geht“, führt Roger Nisch, Vorsitzender der Jusos Odenwald, hierzu aus.
Doch nicht nur allgemeine Informationen zum Thema Energiewende verteilten die Jusos, auch gingen sie auf den Flächennutzungsplan zur Bebauung von Windkraftanlagen im Odenwaldkreis ein.
Vor diesem Hintergrund betrachten die Jusos es als kritisch und wenig nachvollziehbar, dass die Standorte Morsberg, auf Reichelsheimer Gemarkung, und der Auerberg, auf Höchster Gemarkung, nicht mehr auf dem kreiseigenen Flächennutzungsplan vertreten sind, sehen sie doch gerade diese Standorte als prädestiniert für Windkraftanlagen an.
„Es wurden bis jetzt gute Gründe für die Bebauung dieser beiden Flächen genannt, sie sind gut zugängig, die Windhöffigkeit ist für Odenwälder Verhältnisse sehr gut und gerade für den Morsberg gibt es konkrete Interessenten die sich auch kommunaler Beteiligung nicht verschließen“, meint Joshua Seger, ebenfalls Vorsitzender der Jusos Odenwald.
Warum die beiden Flächen aus dem Flächennutzungsplan Windkraft genommen worden seien, sei bis dato wenig bis gar nicht begründet worden, man hoffe nun, nach Auswertung der Stellungnahmen zum offengelegten Flächennutzungsplan, auf eine Wiederaufnahme der genannten Flächen, so die Jusos.
Letztlich betonen die Jusos noch einmal die Bedeutung regionaler Wertschöpfung im Sinne kommunaler Beteiligung, die bei den geplanten Windkraftprojekten nicht in den Hintergrund zu stellen sei und zukünftig Priorität genießen solle.