Jusos in der SPD - Unterbezirk Odenwaldkreis

 

Jusos lehnen Große Koalition ab!

Jusos

Wir Odenwälder Jungsozialisten sprechen uns mit Nachdruck gegen eine Große Koalition auf Bundes- und Landesebene aus!

„Mit dieser CDU sind Kernforderungen der Sozialdemokratie nicht umsetzbar, wir sind nicht der Steigbügel zu Frau Merkels erneuter Kanzlerschaft!“, so Christian Senker, Vorsitzender der Jungsozialisten im Odenwald.
Auch und gerade im Land ist eine Große Koalition unter keinen Umständen machbar und zu empfehlen.
„Wir sagen unserem Landesvorstand ganz ausdrücklich, dass eine Koalition mit Bouffier katastrophale Folgen nach sich ziehen würde. Lässt man die Basis zu Wort kommen, so ist eine gewaltige Mehrheit gegen ein Bündnis mit einer rechtskonservativen CDU die vor 10 Jahren noch Unterschriften gegen Ausländer und Migranten sammelte.
Es ist keine Drohung, sondern ein Fakt, dass eine Große Koalition mit der Hessen-CDU massive Parteiaustritte zur Folge hätte“, beschreibt Joshua Seger die jetzige Situation im Odenwald.
Wir Jusos gehen davon aus, dass sich diese Situation auch in anderen Kreisverbänden so darstellt.
Unserer Meinung nach sollte man sich nun auf die linke Mehrheit in Bund und Land fokussieren, und die CDU notfalls im Parlament vor sich hertreiben.
Rot-Rot-Grün auf Landesebene ist eine denkbare, mögliche und offensichtlich auch nötige Option.
Auch sind wir der Meinung, dass der versprochene Politikwechsel in Hessen nicht an einer grundlegenden Ablehnung gegenüber Linkspartei scheitern darf.
Es müssen nun ernsthafte Gespräche mit Grünen und Linken geführt werden, um dem mehrheitlichen Wählerwunsch nach einer neuen, sozialeren Politik zu entsprechen.
Opposition ist Mist, dies gilt seit dem 22. September zumindest auf Bundesebene nicht mehr. Wir haben die Kraft, mit einer linken Mehrheit aus der Opposition heraus zu gestalten“, so Roger Nisch.
Allein die Reaktionen im Internet machen deutlich, dass die Mehrheit der SPD Anhänger keine Wiederholung einer Großen Koalition unter Merkel wünscht.
Sollte sich die Bundesspitze der SPD dennoch für eine große Koalition entscheiden, so wäre dies unserer Ansicht nach eine klare Entscheidung gegen den Willen der Basis und würde vorrausichtlich, wie schon erwähnt, mit einer Austrittswelle quittiert werden.
Auch der Vorstand der SPD im Odenwald hat einstimmig gegen eine Koalition mit der Union und der Hessen-CDU votiert und somit die Stimmung der Basis auf den Punkt gebracht.
Verantwortung zu übernehmen heist nicht in jedem Fall zu regieren, sondern das Bestmögliche für Deutschland und Europa zu erreichen, dies ist mit der Union nicht machbar!
Hannelore Kraft und die Landesspitze der NRW-SPD gehen den richtigen Schritt eine Große Koalition abzulehnen, da dies dem Willen von 90% der Genossen in NRW entgegensteht.
„Die werfen uns dann maximal den Mindestlohn als Happen hin, werden mit ihrer Europapolitik die europäischen Krisenstaaten in den Abgrund treiben, Homosexuelle nach wie vor diskriminieren, eine Mietpreisbremse verhindern und eine anständige Steuer- und vor allem Sozialpolitik verhindern.
Maut und Herdprämie, dafür steht die Union, sozialdemokratische Werte sind damit nicht umzusetzen“, kommentiert Anna Seger, stellv. Vorsitzende der Jusos Odenwald, eine mögliche Große Koalition.
Steht die SPD zu ihren Werten und ihrem Programm, schließt sich eine Große Koalition also von selbst aus, stellen wir als Jungsozialisten aus dem Odenwald abschließend gemeinsam fest und sagen einmal mehr Nein zu einer Großen Koalition in Bund und Land.