Jusos in der SPD - Unterbezirk Odenwaldkreis

 

Jahreshauptversammlung der Jusos Odenwald: Neue Gesichter im Vorstand - Vorsitzende bestätigt

Jusos

Viel Arbeit gab es für die Jungsozialisten Odenwald, auf ihrer Jahreshauptversammlung am 7. März 2015 in der SPD-Geschäftstelle in Erbach, zu verrichten.

Neben den Vorstandswahlen kam auch das Inhaltliche an diesem Tage nicht zu kurz.

So konnte mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Jens Zimmermann über die aktuelle Bundespolitik gesprochen und etwaige Kritik zu TTIP&Ceta, sowie dem Tarifeinheitsgesetz geübt werden.

Auch DGB-Kreisvorsitzender Harald Staier brachte sich hier gewinnbringend in die Diskussion ein und betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Jusos, DGB und der SPD Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen.

SPD-Kreisvorsitzender Oliver Grobeis richtete seine Grußworte an die Jusos und beschrieb die politisch verfahrene Situation im Odenwaldkreis.

Einig war man sich mit dem Kreisvorsitzenden darüber, dass ein Neuanfang im Odenwald her müsse und Frank Matiaske hier ganz klar der richtige Kandidat sei.

Im Zuge dessen verurteilten die Jusos die jüngste Pressemitteilung von Landrat Dietrich Kübler scharf. Es könne nicht sein, dass ein Landrat, der als Verwaltungschef im Landratsamt letztlich immer die Verantwortung tragen muss, diese jetzt auf eine Oreg-Mitarbeiterin abschieben wolle, nur weil Kübler nun auch von der WI-Bank bestätigt bekommen habe, rechtswidrig und zum Schaden des Odenwaldkreises gehandelt zu haben.

Begrüßen durften die Jusos zudem zahlreiche Gäste aus diversen südhessischen Unterbezirken, mit denen man auch weiterhin eine gute und enge Beziehung pflegen möchte. Gerade die umliegenden Unterbezirke aus der Bergstraße, Darmstadt und Darmstadt-Dieburg seien wichtige Kooperationspartner, so die Jusos aus dem Odenwald.

Inhaltlich gaben die Jungsozialisten ihrem neuen Vorstand eine Agenda 2016 mit auf den Weg, welche die Arbeit des Vorstandes weiter strukturieren soll, die Amtszeit des Vorstands von zwei Jahren auf ein Jahr verkürzt und auch einen Blick in Richtung Kommunalwahl und Mandatsgewinnung wirft.

Verabschieden konnte man Anträge zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur, zur Schaffung einer Landestelle für Konzeptberatung für Kommunen, zur Abschaffung der Zweitwohnsitzsteuer für Schüler, Auszubildende und Studenten, zur klaren Ablehnung des Tarifeinheitsgesetzes und zu klaren, strengen Bedingungen, unter welchen die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta ratifiziert werden dürfen.

Die anschließenden Wahlen brachten klare Ergebnisse zur Wiederwahl der alten und neuen Vorsitzenden. Roger Nisch, Christian Senker und Joshua Seger wurden in ihrem Amt bestätigt.

Als stellvertretende Vorsitzende rücken Büşra Türker, Luka Antonia Breuer und Florian Butz auf und ersetzen das alte Trio um Eva Heldmann, Anna Seger und Ann-Katrin Schütz.

Während Anna Seger vollständig auf eine weitere Vorstandsarbeit verzichtete, werden Eva Heldmann und Ann-Katrin Schütz den Vorstand auch in Zukunft als Beisitzerinnen unterstützen.

Weitere Beisitzer sind nun Paul Alex, Gülseren Durkan und Tobias Dziony.

Als Rechner wurde Oguz Han Hazneci neu eingeführt, da Felix Volk aus zeitlichen Gründen auf das Amt verzichtete.

Zudem nominierten die Jusos Odenwald Joshua Seger für das Amt des Beisitzers bei den Jusos Hessen-Süd und wählten ihre Delegierten für weitere Juso-Konferenzen auf Bezirks- und Landesebene.

Somit sehen sich die Jungsozialisten aus dem Odenwald inhaltlich/programmatisch wie personell gut aufgestellt für das nächste und für die Jusos so wichtige Kommunalwahljahr.