Jusos in der SPD - Unterbezirk Odenwaldkreis

 

Einladung zur Buchvorstellung mit Andrea Ypsilanti

Allgemein

Und morgen regieren wir uns selbst will anstiften: Anstiften zum kritischen Denken, zum Reflektieren, zum Kämpfen. Es will Mut machen, die bestehenden Verhältnisse nicht einfach hinzunehmen. Und es möchte die endlos wiederholte angebliche "Alternativlosigkeit" hinterfragen. Es will aus einer kritischen sozialdemokratischen Perspektive Phänomene des individuellen und sozialen Lebens beleuchten.

Dabei geht es nicht um Vollständigkeit, weshalb die Kapitel bewusst assoziativ angeordnet sind. Sie thematisieren unsere Lebensweise, die mehr und mehr von der Kulturindustrie vorgegeben wird, die die Individuen vordergründig idealisiert, tatsächlich aber immer noch mehr entmachtet und entfremdet. Sie handeln von der drohenden Selbstzerstörung der sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien in Europa – mit einem gesonderten kritischen Blick auf die deutsche und europäische Sozialdemokratie und ihre vermeintliche Ohnmacht. Die ihren originären Aufgaben und Zielen nicht mehr nachkommt und nicht mal daran (ver)zweifelt. (Aus dem Vorwort).
Andrea Ypsilanti, Studium der Soziologie, arbeitete von 1994 bis 1999 als Referatsleiterin in der Hessischen Staatskanzlei. 2003 wurde sie Landesvorsitzende der Hessen- SPD und im Dezember 2006 Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am 27. Januar 2008. 2010 war Andrea Ypsilanti Mitbegründerin des Instituts Solidarische Moderne. Als Vorstandssprecherin trägt sie dazu bei, einen Raum für neue Diskussionen über mutige und übergreifende Politikkonzepte jenseits von etablierten Parteistrukturen zu schaffen.
Sie war die Hoffnungsträgerin der Sozialdemokratie und bescherte Roland
Koch und seiner Hessen- CDU mit ihrem progressiven Programm eine
schwere Wahlniederlage. Doch die Regierungsübernahme in Hessen
scheiterte. Jetzt meldet sich Andrea Ypsilanti mit einem Plädoyer für
eine zukunftsweisende linke Politik. Sie analysiert die Krise der Sozialdemokratie und demokratischen Linken, fordert die Demokratisierung der inneren Strukturen und entwickelt Ideen, wie die gesellschaftliche Linke zusammenfinden kann, um der neoliberalen Politik einen ernsthaften sozial- ökologischen Umbau entgegenzusetzen. Ein starker Text einer kritischen Politikerin, wie es sie heute kaum noch gibt. (Texte aus den Umschlägen des Buches).