Jusos in der SPD - Unterbezirk Odenwaldkreis

 

Für „Offenheit und Toleranz“ - gegen Rassismus, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit!

Allgemein

Anlässlich des 80. Todestages des ehemaligen Höchster SPD Ortsvereinsvorsitzenden Wilhelm Fröhlich veranstaltete die Gemeinde Höchst im Odenwald eine Gedenkveranstaltung. Stellvertretend für alle Opfer des Nationalsozialismus im Odenwald wurde ein Gedenkstein für Wilhelm Fröhlich eingeweiht.
Der SPD – Vorsitzende wurde am 2. März 1933 von SA – Mitgliedern auf offener Straße erschossen und war damit das erste Todesopfer der nationalsozialistischen Diktatur im Odenwald.

Vor dieser Gedenkveranstaltung bauten die Jusos Odenwald einen Aktionsstand auf dem Parkplatz des CAP Marktes auf. Dabei wurden sie vom SPD Ortsverein Höchst, der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt im Odenwald und der AfA – Odenwald unterstützt.
Wie bei ihrer letzten Aktion in Reichelsheim verteilten die Jusos Aufklärungsflyer zu aktuellen Entwicklungen der Rechten Szene im Odenwald.
„Nur wenn auch die Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Geschehnisse aufgeklärt sind, lässt sich verhindern das rechte Gruppierungen im Odenwald Fuß fassen können“ erklärt Christian Senker, einer der Vorsitzenden der Jusos Odenwald.
Neben der Flyerverteilung und den üblichen Bürgergesprächen wollten die Jusos den Menschen ermöglichen ein „Zeichen gegen Rechts“ zu setzten. Auf Plakaten mit der Aufschrift „Höchst im Odw. – Zeichen setzten“ und „Bunt statt Braun“ konnte sich jeder mit einer Unterschrift, einem Bild oder einer Aussagen gegen Rassismus und für Toleranz an der Juso Aktion beteiligen.
Roger Nisch, ebenfalls Vorsitzender erklärt: „Wir sehen es als unsere Aufgabe den Menschen die Möglichkeit zu geben sich aktiv am Kampf gegen Rechts zu beteiligen. Unser Ziel ist es eine möglicht breite Basis aus allen gesellschaftlichen Bereichen anzusprechen“.
Mit dieser Aktion haben die Jusos Odenwald ihre Idee der aktiven Aufklärung fortgesetzt.
„Wir sind der festen Überzeugung, dass man Menschen im direkten Gespräch am besten erreichen kann. Zeitungsartikel und Erklärungen alleine reichen da nicht“ hält Joshua Seger auch Vorsitzender abschließend fest.
Die Jusos Odenwald planen für dieses Jahr weitere Aufklärungsaktionen und wollen dabei direkt mit anderen Organisationen wie dem Bündnis „Odenwald gegen Rechts“ zusammenarbeiten.