Jusos in der SPD - Unterbezirk Odenwaldkreis

 

Meine Meinung!

CDU Odenwald: Wofür steht das „C“ und das „D“?

Ein Kommentar von Florian Butz

Wir schreiben den 15.12.2014. Bei der Kreistagssitzung hat der CDU Mandatsträger Schnellbächer sein Amt niedergelegt. Es ist die Zurschaustellung der Unruhen und Machtproben innerhalb der Kreis-CDU. Der gute Herr Schnellbächer hat genug von der Machtgeilheit und dem Zick-Zack Kurs ihrer Kreisspitze in puncto Landratsfrage und spricht selbst von „unüberbrückbaren Differenzen“. Respekt davor, dass er trotz einigen Widrigkeiten seinen Mund geöffnet hat. Die Entwicklung der Meinung der CDU-Spitze ist aber auch atemberaubend: Während die CDU-Führung den Landrat früher als provinziell abqualifiziert hat, spricht Harald Buschmann mittlerweile von seinem „lieben Dietrich“. Da darf keiner behaupten die CDU sei in irgendeiner Weise konsequent. Doch was sind die Beweggründe für den 180° Kurswechsel? Für mich klar ersichtlich ist es die Machtbesessenheit der CDU-Spitze, v.a. des Herrn Buschmann. Kein Geheimnis ist es, dass Buschmann den Aufzug in die höheren Politiketagen sucht, so kann man z.B. die Landratskandidatur im Landkreis DaDi 2009 erklären. Doch seitdem findet Buschmann keinen Aufzug mehr. Also sucht sich der Mann einen neuen Weg. Als Schoßhund von Kübler will Herr Buschmann bestenfalls sich selbst, auf jeden Fall die CDU in die obere Etage des Landratsamts führen. [Es wird auch keinen Hehl daraus gemacht, dass der „Weg“ langfristig ein CDU-Mitglied in die Chefetage des Landratsamtes führen soll. Die Frage ist nur, was langfristig bedeutet.] Interessanterweise gibt es in der CDU noch ein paar Leute die diesen „Buschmann-Weg“ so nicht akzeptieren wollen, insbesondere der (mittlerweile) ehemalige Kreistagsabgeordneter Schnellbächer. Es ist bekannt, dass Schnellbächer auf dem Parteitag der CDU angefeindet wurde, allen voran von Judith Lannert (wer mehr zu dem CDU-Parteitag erfahren möchte liest sich am besten diesen Artikel durch: http://www.fact-in-deutschland.de/index.php?id=178&tx_ttnews[pointer]=1&tx_ttnews[tt_news]=55381&tx_ttnews[backPid]=173&cHash=1de2fea370 ). Bei solchen Vorkommnissen bleibt die Frage wofür denn das „C“ und das „D“ im Namen der CDU Odenwaldkreis steht. Denn schon im Matthäusevangelium gibt es im fünften Kapitel einen Absatz, der von der Feindesliebe handelt (http://www.bibleserver.com/text/LUT/Matth%C3%A4us5). Fraglich, wie viel von dieser Feindesliebe in der Kreis-CDU existieren. (Besonders empfohlen sei nochmal der oben genannte fact-Artikel) Gott sei Dank, dass am 15.März 2015 der Wähler über das Ende dieser Seifenoper der besonderen Art entscheidet. Denn wenn Kübler die Wahl verliert, müssen Buschmann und Konsorten anhand der hinterlassenen Schleimspur wieder den Weg in die „CD“U-Parteizentrale finden. Kübler wird in diesem Fall mit Sicherheit von Johannes Kessel mitgenommen, denn der amtierende Landrat hat bestimmt noch etwas gut bei dem Inhaber der umstrittenen Werbeagentur Lebensform. Ich bin froh, dass die SPD Odenwald einstimmig mit Frank Matiaske das Gegenmodell zur Buschmann-Kübler Intrige nominiert hat. Dass Matiaske ein tadelloser Kandidat ist, beweisen im Übrigen auch die Pressetätigkeiten von den führenden CDU-Gesichtern. Während diese früher beinahe täglich Hasstiraden auf Oliver Grobeis publiziert haben, ist es nun sehr ruhig geworden, was Angriffe auf Führungspersönlichkeiten der Odenwälder SPD angeht. Den politischen Kontrahenten fällt nichts mehr ein, genauso wie in der Regierungstätigkeit Küblers, die ebenfalls Ideenlos von dannen zieht. Für mich ein Beweis, dass die Odenwälder SPD-Spitze um Oliver Grobeis gut gehandelt hat, und dass Frank Matiaske ein Kandidat ist, der für viele ein politisches Gegenmodell zum Buschmann-Kübler Clan ist.