Jusos in der SPD - Unterbezirk Odenwaldkreis

 

Friedenspolitik

Frieden ist das höchste Gut der Menschen, deshalb darf dieser nicht aus wirtschaftlichen oder anderen Interessen gefährdet werden.
Anständige Friedenspolitik kann also nur eine verbindlichen Abrüstung aller Nationalstaaten zum Ziel haben, denn Abrüstung und internationale Solidarität sind die wirksamsten Mittel gegen Krieg und Terror.
Dass dies auf kurze Sicht unmöglich durchführbar ist, ist uns bewusst, doch ist es keine Utopie zu fordern, die Waffenexporte des eigenen Landes drastisch einzuschränken und nicht zuzulassen, dass autoritär geführte Staaten, wie z.B. Saudi-Arabien, Panzergeschäfte mit der Bundesrepublik Deutschland vollziehen, welche zum Ziel haben die Freiheitsbewegung des jeweiligen Landes, bzw. der Völker des Landes, zu stoppen und einzuschränken.
Deutschland kann nicht stolz darauf sein drittgrößter Waffenexporteur der Welt zu sein, wer langfristigen Frieden will, sollte damit aufhören die Welt mit Waffen zu beliefern!
Deshalb ist nicht nur strenge Kontrolle und Regulation erforderlich, es ist eine fundamentale Abschaffung des Waffenexports von Nöten und unumgänglich, hierfür setzen wir Jungsozialisten uns vehement ein!
Die Wehrpflicht wurde ausgesetzt, ein guter Schritt im Hinblick auf Frieden und Entmilitarisierung, jedoch wurde sie nur „ausgesetzt“ und nicht mehr, dies bedeutet, dass sie jederzeit wieder eingeführt werden kann.
Deshalb fordern wir, die Wehrpflicht endlich endgültig abzuschaffen.
In diesem Zuge setzen wir uns dementsprechend für freiwillige soziale Jahre und deren finanzielle Unterstützung ein, denn durch die ausgesetzte Wehrpflicht fallen viele junge Leute, die zuvor Zivildienststellen füllten (z.B. Altenpflege), nun weg. Diese jungen Menschen sind jedoch immens wichtig für viele Krankenhäuser und andere soziale Einrichtungen, denen nun wichtige Unterstützung und Personal fehlt.
Letztendlich ist ein freiwilliges soziales Jahr auch ein Schritt hin zu Verständnis und Eingliederung in ein soziales Gesellschaftsgefüge, denn durch das freiwillige soziale Jahr gewinnen nicht nur die Krankenhäuser und andere Pflegeeinrichtungen, sondern auch die jungen Leute, die Erfahrungen machen und Kontakte knüpfen, welche Solidarität und Verantwortungsgefühl immens fördern.

Wer Freiheit und Frieden begehrt, der muss dies auch aktiv im Sinne internationaler Solidarität anstreben und dies ist vorgegebenes Ziel der Jungsozialisten.