Jusos in der SPD - Unterbezirk Odenwaldkreis

 

Drogenpolitik: Ein Recht auf Rausch und auf Hilfe!

Die hiesige Drogenpolitik unseres Landes ist veraltet. Sie folgt einer letztlich willkürlichen Einteilung in legale und illegale Drogen und bedarf daher alsbald einer Reform. Wir Odenwälder Jusos setzen auf eine ehrliche, am Menschen ausgerichtete Drogenpolitik, die allen Menschen sowohl ein Recht auf Genuss und Rausch zugesteht, als auch ein Recht auf Hilfe. Mit Repression und Kriminalisierung der Abhängigen ist eine Verbesserung der Lage von Drogenabhängigen, geschweige denn eine faire, vernünftige Drogenpolitik nicht möglich.
Wir Jusos fordern daher eine Drogenaufklärung in der Schule unter Abwesenheit der Lehrkräfte, um es den Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen sich ohne Hemmungen mittels geschulter Fachkräfte zu informieren und auszutauschen. Auf kommunaler Ebene sind entsprechende Präventionsprogramme einzurichten und auszubauen. Streetworker und eine gute Jugendarbeit halten wir darüber hinaus für unabdingbar.
Weiterhin muss im Bereich der „harten Drogen“, insbesondere für Heroinabhängige die Abgabe des Stoffes durch Ärzte innerhalb von Drogenkonsumräumen (Fixerstuben) erfolgen. Die bestehenden Therapieeinrichtungen sind zu erweitern und finanziell zu unterstützen sowie leichter zugänglich zu machen. Letztlich ist zu prüfen, in wieweit die bisherigen Therapieformen erfolgreich sind und wie sie verbessert werden könnten.