Jusos in der SPD - Unterbezirk Odenwaldkreis

 

Knapp 70.000 Euro – CDU nahm Schaden für den Odenwaldkreis billigend in Kauf!

Landkreis

Nach der nun offiziellen Teilstreichung von Zuschüssen für das Odenwälder Standortmarketing sehen sich die Odenwälder Jungsozialisten bestätigt: Noch-Landrat Dietrich Kübler handelte mit seiner geklüngelten Auftragsvergabe zum Schaden des Odenwaldkreises.

„Leider wird es eben nun nicht nur bei knapp 70.000 Euro bleiben, die Herr Kübler dem Odenwaldkreis an Schaden zugefügt hat. Hinzu kommen werden Anwalts-, Gerichts- und Verwaltungs- und Folgekosten. Hier sprechen wir, aufgrund des gutsherrenartigen Gebarens Dietrich Küblers, sicherlich von einem sechsstelligen Betrag für den die Odenwälder Bürgerinnen und Bürger gerade stehen müssen. Der Schaden ist und bleibt auch nach der Landratswahl enorm!“, so Roger Nisch, Vorsitzender der Jusos Odenwald.

Für die Jusos stehe fest, dass die Bevölkerung des Odenwaldkreises gemerkt habe, dass mit dem ganzen Verfahren etwas nicht stimme und man sich als Landrat nicht so verhalten könne wie es Kübler getan habe, dies zeige sich letztlich auch am Wahlergebnis.

„Die neue Faktenlage ist auch ein Offenbarungseid über den Zustand der Odenwälder CDU. Diese hat sich trotz offensichtlicher und vorsätzlicher Fehler im Vergabeverfahren hinter Kübler und die ÜWG gestellt. Wir sehen den Antrieb für dieses nicht nachvollziehbare Verhalten allein in den Machtgelüsten der CDU-Spitze im Kreis“ hält Christian Senker, ebenfalls Vorsitzender der Jusos Odenwald, fest.

Während die SPD und die Jusos bereits ein Jahr vor der Landratswahl immer wieder auf Fakten verwiesen hätten, habe die Kreis-CDU all dies als Lug und Trug abgetan.

Beleidigende und realitätsfremde Facebookeinträge der CDU-Landtagsabgeordneten Judith Lannert seien nur die Spitze des Eisbergs eines schmutzigen Wahlkampfes gewesen, so die Jusos.

„Die SPD wider besseren Wissens öffentlich der Lüge zu bezichtigen und einen engagierten Jugendwahlkampf als ‚Kindergarten‘ abzutun, das hatte nichts mehr mit einem fairen Wahlkampf zu tun, vor allem aber hat es nichts mit ehrlicher Aufklärung gegenüber der Odenwälder Bevölkerung zu tun.

Die CDU steht nun endgültig vor einem Scherbenhaufen. Sie hat nicht nur auf den falschen Kandidaten gesetzt, sie hat bewusst die Odenwälder Bevölkerung getäuscht, um in schierer Verzweiflung den letzten Halm der Macht zu ergreifen. Dieses ungebührliche Verhalten ist mit für den entstandenen finanziellen Schaden des Odenwaldkreises verantwortlich. Hier wird sich die CDU-Kreisspitze nicht aus der Verantwortung stehlen können und dürfen. Die Bügerinnen und Bürger jedenfalls, haben sich nicht für dumm verkaufen lassen“, kommentiert Joshua Seger, der Dritte im Bunde der Vorsitzenden der Jusos Odenwald.

„Wenn die CDU es ernst meint mit Ehrlichkeit und Aufklärung, sollte sie ihre Fehler eingestehen und endlich eine ehrliche und auf Fakten basierende Bewertung der Vorfälle zum Standortmarketing vornehmen, anstatt der ÜWG weiter das Händchen zu halten, in der Hoffnung bei der nächsten Kommunalwahl eine Mehrheit im Kreistag stellen zu können“, schließen die Juso-Vorsitzenden ihre Pressemitteilung.