Jusos in der SPD - Unterbezirk Odenwaldkreis

 

Jusos begrüßen Votum des Reichelsheimer Gemeindeparlaments zur Erweiterung der Rotorenflächen auf dem Morsberg

Ortsvereine


Bild: Paul- Georg Meister / pixelio.de

Erfreut nehmen die Jungsozialisten im Gersprenztal zur Kenntnis, dass die Gemeindevertretersitzung in Reichelsheim, eine Erweiterung der mit Windkraftanlagen zu bebauenden Flächen auf Reichelsheimer Gemarkung beschlossen hat.

„Die Reichelsheimer Gemeindevertretung hat mit ihrem Votum das absolut Richtige getan, Windkraftanlagen werden in Reichelsheim in den nächsten Jahren in jedem Fall zu sehen sein.
Die einzig offene Frage, ob Reichelsheim sich and diesen Anlagen beteiligt, mit Pachtgewinnen seinen Haushalt konsolidieren bzw. stärken kann und sich solidarisch und verantwortungsbewusst an der, von der Mehrheit der Bevölkerung gewollten, Energiewende beteiligt, oder dies alles gänzlich der Gemeinde Mossautal überlässt, haben die Gemeindevertreter/innen fraktionsübergreifend gewissenhaft und positiv beantwortet“, so Christian Senker, Vorsitzender der Jusos im Gersprenztal.
Das eine Gemeinde freiwillig Flächen für Windkraftanlagen ausweist, sei ein vorbildliches Zeichen und zeige den politischen Willen zur Veränderung und Zukunftsfähigkeit des Odenwaldkreises.
Forderungen der FDP, der Markt solle die Energiewende selbst regeln und die Subventionierung dieses Wandels müsse aufhören, erteilen die Jusos eine klare Absage.
„Wenn der Markt alles zum Besten der Menschen wenden würde, bräuchte man die Politik nicht. Veränderungen brauchen Investitionen, müssen gewollt und gezielt angegangen werden, dafür braucht es die politischen Entscheidungsträger, die die Gesellschaft mehrheitlich widerspiegeln. Das z.B. beim EEG noch einige Stellschrauben angezogen werden müssen ist völlig klar, allein der Markt aber zielt immer nur auf kurzfristige Gewinne ab, langfristige Projekte und Schaffung neuer Arbeitsplätze wären so kaum möglich“, argumentiert Janis Uhrig, Schriftführer der Jungsozialisten im Gersprenztal.
Zu sagen, die Energiewende würde nur auf Subventionsbasis funktionieren, sei ziemlich zynisch meinen die Jusos, wurde doch der Einstieg in die Atomkraft in den 60ger Jahren auch stark subventioniert. Ganz abgesehen von den Folge- und Rückbaukosten der Atomkraftanlagen.
Letztendlich bleibt laut dem Vorstand der Jungsozialisten Gersprenztal aber festzuhalten: Die Energiewende und auch die Windkraft ist politisch und gesellschaftlich gewollt im Odenwald.
Die Entscheidungen des Kreises und der Kommunen so wie die schon bekannte Umfrage an der Georg-August-Zinn Schule zu eben jenem Thema haben dies nun doch sehr eindeutig gezeigt.