Jusos in der SPD - Unterbezirk Odenwaldkreis

 

Großkonzerne müssen ihren Beitrag für eine soziale Energiewende leisten!

Bundespolitik


Bild: Paul- Georg Meister / pixelio.de

Die hessischen Jusos fordern, dass die großzügigen Ausnahmeregelungen und Privilegien für Großkonzerne beim Energiepreis gestrichen werden

„Die Energiewende ist dann sozial und bezahlbar, wenn alle Energiebezieher ihren gerechten Beitrag leisten. Weshalb für Großkonzerne Ausnahmen und Privilegien gelten ist für uns Jusos nicht nachvollziehbar“ so Juso-Landeschef Felix Diehl. „Dass Schwarz-Gelb behauptet, die Energiewende sei nicht zu finanzieren, obwohl gerade finanzstarke Großkonzerne verschont werden, ist nichts anderes als eine fette „Sommerlüge“!“

Während Verbraucher und Mittelstand steigende Strompreise zahlen müssen, gelten durch Ausnahmeregeln bei der EEG-Umlage und entfallende Netzentgelte besondere Privilegien für energieintensive Großunternehmen. „Durch die völlig ungerechtfertigte Begünstigung von Großkonzernen findet eine massive Umverteilung von Verbrauchern und kleinem und mittlerem Gewerbe zu Großkonzernen statt. Dass Schwarz-Gelb diese ungerechte Umverteilung vorantreibt und dann vorgibt eine soziale Energiewende zu wollen ist verlogen“ kritisiert die stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Melanie Haubrich die Scheinheiligkeit von CDU und FDP.

Die hessischen Jusos halten an dem Ziel fest, die Energieversorgung in Hessen aus 100 % Erneuerbaren Energien sicherzustellen. Dazu müsse die Energiewende dezentral über die Kommunen organisiert werden.

„Wenn die Kommunen zur tragenden Säule der Energiewende werden, wie es die SPD und die Jusos in Hessen seit 2008 vehement fordern, bedarf es gerade auch keines überteuerten Stromnetzausbau, der nur unnötige zusätzliche Kosten verursacht. Dann werden zusätzliche Arbeitsplätze vor Ort geschaffen, welche die Wirtschaft in der Region voranbringen. Am Ende ist eine soziale Energiewende keine Frage der Machbarkeit, sondern des poltischen Willens. Wir Jusos wollen eine dezentrale Energiewende mit der Schaffung von neuen Jobs und kein Alimentierungsprogramm für die alten Atom-Konzerne“ so Diehl und Haubrich abschließend.