Jusos in der SPD - Unterbezirk Odenwaldkreis

 

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Vielen Dank für euer Statement zu Frei.Wild! Sehr gut!

von Stephan am: 12.04.2013


Hi, Christian Senker und Joshua Seger!

Hier noch etwas, dass eure Analyse von Frei.Wild untermauert:

Ich habe noch einen genauen Beleg gefunden, warum es sich bei den „Bauten fremder Welten“ im Lied „Brixen“, wie ich es vermutete, definitiv um faschistische Bauten handelt. Der Beleg befindet sich im Lied selbst. Diesmal sah ich nämlich auch den Wald vor lauter Bäumen nicht! Jedoch ohne dass ich auf „denunzierende Erkenntnisse“ kam.

Hier der Beweis:

Es heist im Refrain:

„Doch ist heute vieles anders, vieles scheiße:
Verkehr, Umweltverschmutzung, Bauten fremder Welten.“

Der hier kritisierte Teil bezieht speziell auf „Bauten fremder Welten“! Was, an vielen Stellen in den Medien und dem Internet, wie auch, hier, im Gästebuch (Robin), als versteckte Bezeichnung für Moscheen gesehen wird. Was, wie wir sehen werden, absolut Absurd ist!
Wenn man sich jetzt den Beginn der zweiten Strophe anschaut löst sich alles auf!

Sie lautet:

„Illegale Müllentsorgung, scheiß Verkehrspolitik,
das Forum kriegt teuren Parkett, das ist wirklich nett und überlegt“

Daraus folgt:

„Verkehr“ bezieht sich auf „scheiß Verkehrspolitik“!
„Umweltverschmutzung“ bezieht sich auf „Illegale Müllentsorgung“!
„Bauten fremder Welten“ bezieht sich auf „das Forum“!

Jetzt stellt sich die Frage: Was ist „das Forum“?

Hier die Auflösung:

Es ist das Kultur- und Kongresszentrum Forum Brixen/Südtirol! Auf den ersten Blick nichts interessantes.
Doch nun zu seiner Geschichte:

„Die Geschichte des Hauses in unmittelbarer Nähe der Altstadt reicht zurück in das Jahr 1933. Die Architekten Francesco Mansutti und Gino Miozzo aus Padua hatten es als Casa Balilla (Turnhalle der faschistischen Jugendorganisation/Gioventù Italiana del Littorio) projektiert. Im Stile des Rationalismus errichtet, bildete das GIL-Gebäude den ersten Kontrapunkt zum gewachsenen mittelalterlichen Kern von Brixen.“ (Quelle: http://www.forum-brixen.com/de/forum/geschichte-des-hauses.html)

Somit ist der Beweis erbracht, dass es sich bei „Bauten fremder Welten“, DEFINITIV NICHT UM MOSCHEEN HANDELT, SONDERN UM die Turnhalle der faschistischen Jugendorganisation/Gioventù Italiana del Littorio (=GIL)!!!
Man hätte nur „Forum“ und „Brixen“ bei Google eingeben müssen! Gleich das Erste Ergebnis führt zur Auflösung! (klick!)

Einfacher geht es kaum!!!

Damit handelt es sich, bei „Brixen“, um ein Lied, in der die Liebe zur Stadt Brixen besungen wird und „das Forum“, als faschistisches Gebäude verachtet wird!
Um dem Ganzen nun die Krone aufzusetzten: „Bauten fremder Welten“ ist eine absolut ANTIFASCHISTISCHE AUSSAGE! ALSO, NIX WAR'S MIT FREMDENFEINDLICH!

Das kommt davon, wenn man Textfragmente aus dem Zusammenhang reisst! Hätte man das beim Lied „Brixen“, wie bei bisher allen angeblich rechts-lastigen Textpassagen von Frei.Wild, berücksichtigt, wäre es nie zu solch einem Hirngespinnst gekommen!
Es gilt die rechte Ideologie/Rechtsextremismus mit allen demokratischen und pazifistischen Mitteln zu entlarven und zu bekämpfen! Doch das gelingt nicht, wenn man einfach alles als rechts, oder rechtsextrem bezeichnet, nur weil man es gerne so hätte! Denn irgendwann stumpfen die Menschen ab und reagieren auf die Hinweise auf Rechtsextremismus schlichtweg nicht mehr! (=Abnutzungseffekt!) Das ist traurig, oder eher fatal, aber wahr!

Und du, Robin, solltest dir mal überlegen, was nun besser ist: Eine vorgefasste Meinung aufnehmen und nachplappern, oder doch besser selbst nachdenken?

Wie Christian und Joshua bereits schrieben:
„Frei.Wild mögen konservativ sein, rechtsextrem sind sie ganz sicher nicht!“

Wenn ihr beiden, also wollt, könnt ihr das o.g. gerne in euren Frei.Wild-Text übernehmen. Dies würde das Ganze sogar noch komplettieren!

Mit solidarischen Grüßen, Sven

von Sven am: 15.03.2013


Auch ich bin durchweg konservativer... In den USA würde mann sagen "Hardliner" glaube ich. Trotzdem muss ich ein großes Kompliment für einen völlig sachlichen und wenig emotionalen Kommentar über Frei.Wild aussprechen. Sehr gut erkannt, und auch wenn ich nicht auf einer Homepage der Linken bin, freue ich mich über jeden "Mitte bis links" der seine Meinung öffentlich macht. Danke

von Meiderich am: 13.03.2013


Hallo Herr Senker,
Halo Herr Seger,

ich verneige mich in tiefem Respekt vor Ihrem Kommentar zu Frei.Wild.
Ihnen ist etwas gelungen, wozu 99% unserer Journalisten nicht in der Lage waren. Sie haben recherchiert und folgerichtig geschlußfolget.

Es kostet immer Kraft sich in die Wellen zu stellen.
Diese Kraf wünsche ich Ihnen auch weiterhin.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wurbs

von Andreas Wurbs am: 13.03.2013


Hallo!

Super Kommentar über die Band Frei.Wild, hab ich mir gespeichert und ausgedruckt. Da ist alles drin, was es zu dem Thema zu sagen gibt und dies gut und nachvollziehbar dargestellt.

MfG Tobias Kördel (JU)

von Tobias Kördel am: 12.03.2013


Liebe GenossInnen von den Jusos-Odenwald,

ich muss meinen absoluten Respekt für euren Artikel über Frei.Wild aussprechen! Es ist einer der ersten Artikel die sich den Vorwürfen gegenüber Frei.Wild unbefangen und fair annehmen! Ich kann dem, was ihr geschrieben habt, als Linker (Mitglied in der Partei DIE LINKE), der gerne Frei.Wild und auch die Böhsen Onkelz hört (aber auch die Toten Hosen, oder Ärzte) zu 100% zustimmen!!!

@ Robin

Das was du hier schreibst hört sich nach einem „Thomas Kuban-Hörigen an“! Denn es sind die selben aus dem Zusammenhang gerissenen Texte die du anführst! Das gilt auch für deine ach so „fundierte Analyse“ von der Publikative! Sie soll erst gar keine eigene Meinungsbildung zulassen, die Meinung wird einem in dieser „fundierten Analyse“ regelrecht aufgezwungen! Scheint im übrigen 1:1 von Thomas Kuban abgeschrieben zu sein!„Fundierte Analyse“, dass ich nicht lache!

Ein Beispiel:
Das eine Lied, dass du nennst, „Nennt es Zufall“, beihaltet tatsächlich die folgenden von dir genannten Zeilen (erste Strophe):

Wir haben die Straßen der Stadt für uns in Anspruch genommen
Keine Gefangene gemacht
Wir haben gesoffen und geboxt
Standen oft vom Richter
Keine Reue, haben darüber gelacht

Du hast zwar den Braunhemden-Jargon richtig erkannt jedoch scheinbar nicht erkannt, dass es sich hierbei um eine Beschreibung ihrer Ansichten, Taten und Gefühle aus ihrer Jugendzeit handelt.
Um das mal zu verdeutlichen: „Haben darüber gelacht“ z.B., ist eine Vergangenheitsform! Und zwar die des Perfekt, also die abgeschlossene Vergangenheit! Natürlich sollte man, von einem (Jung-)Sozialisten, das was die Braunhemden veranstaltet haben, als Basiswissen voraussetzen können! Aber ebenfalls setze ich die deutsche Grammatik, als Basiswissen voraus! Diese Belehrung hättest du dir allerdings ersparen können, wenn du dir auch den Rest des Liedtextes genauer angeschaut hättest! Einzelne Textstellen aus dem Kontext zu reissen, erlauben leider des öfteren eine zum Teil willkürliche Interprätation! Denn im Liedtext heisst es nun zu Beginn der zweiten und alles entscheidenden Strophe:

Aggressiv, immer da, überall dabei
Und gegenüber stand die Polizei
Kranke Ideologien, verwirrend falsche Gedanken
Jetzt ist das vorbei
Die nerven, doch nicht vernichten
Auch wenn jetzt alle weiter über uns richten
Vor eurer Türe liegt Dreck
Und das noch mehr als bei uns
Kehrt den erst mal weg

Wie man in der zweiten Strophe lesen kann wird der Abschluss mit der Vergangenheit mit der Verwendung des Präsens begangen! Die Taten aus der ersten Strophe und dem ersten Teil der Zeiten Strophe werden mit „Kranke Ideologien, verwirrend falsche Gedanken Jetzt ist das vorbei“, als falsch und schlecht verurteilt! und um was es sich bei „Kranke Ideologien, verwirrend falsche Gedanken“ handelt, ist ja wohl eindeutig! Mir fällt als allererstes nur eine kranke Ideologie mit verwirrend falschen Gedanken ein. Da du jedoch immer nur das Rechte in den Frei.Wild-Texten zu sehen scheinst, helfe ich dir mal: Es handelt sich um den Nationalismus/Nationalsozialismus!!!
Damit ist meines erachtens deine Behauptung wiederlegt!

Auch deine Interprätation des Liedtextes „Nur die Dummen sagen Ja und Amen“ ist schlichtweg falsch! Du begehst hier eindeutig den Fehler, dass du von der deutschen Sicht ausgehst und nicht von der süd-tiroler Sicht! Denn, Süd-Tirol wurde im November 1918 von italienischen Truppen besetzt und es wurde Italien dann auch zugesprochen, was 1915 schon geheim vereinbart wurde. Ab 1922, mit der Machtergreifung der Faschisten in Italien, war die süd-Tiroler Bevölkerung Repressionen ausgesetzt, was auch ihr Kulturgut nicht ausnahm! Dies wurde mit dem Abkommen zwischen Hitler und Mussolini nicht besser! Die Süd-Tiroler hatten nun die „Option“ (welch Hohn!) ins Deutsche Reich umzusiedeln, oder zu bleiben und einer unmenschlichen Italianisierung (Verbot der deutschen Sprache, inkl. deutscher Namen, etc.) ausgesetzt zu sein! Dieses Wissen setzte ich allerdings auch von einem Sozialisten voraus!
Wenn man dies berücksichtigt zählte die eigene Meinung nichts! Und gegen Ungerechtigkeit, hier der damalige Faschissmus Italiens (Präteritum wird verwendet!!!), um den es ganz klar in dem Liedtext geht (vorausgestzt man kennt die Geschichte), wird der Wiederstand zur Pflicht!!! Wurde das auch nur einmal in Btracht gezogen?!? Bisher NEIN! Wenn man jedoch eine vorgefasste Meinung hat, kommt man gerne nicht auf das Naheligenste! Ja, ja, der Wald und die Bäume, gell?

Wenn du bei dem Lied „Gutmenschen und Moralaposteln“ davon aussgehst, dass es sich bei den angesprochenen um Juden handelt, davon gehe ich jetzt mal aus, weil Thomas Kuban den selben kruden Schluss zieht, ist dir einfach nicht mehr zu helfen!!! Nimm den Text einfach mal so wie er dasteht! Nicht mehr nicht weniger! Ich sehe als Angesprochene zum Beispiel, weil ich auch den ganzen Liedtext kenne, Journalisten und Priester! Es gibt ein paar von den genannten, die Koksen, sich an Kindern vergehen (Odenwald-Schule, ist das ein Begriff?!?, oder schon vergessen?!?), Unwahrheiten verbreiten (BILD und Medien), desinformieren (BILD und rechte Medien), sich in der Öffentlichkeit schlichtweg als Gutmenschen und Moralaposteln geben! In der Öffentlichkeit Verurteilen sie, und im Privatleben pfeifen sie auf alles und sind manchmal mit die Schlimmsten! Nicht mehr, nicht weniger! Außerdem wusste ich garnicht, das das Judentum Priester hat! Ich dachte immer deren Geistliche heissen Rabbi?!?

Im Lied Brixen interpretierst du „Bauten fremder Welten“, als Moscheen! Wie, um Himmels Willen kommst du denn darauf?!? Es gibt in dem Lied gar keinen Hinweis auf den Islam! Ach so ja, Thomas Kuban sieht das ja auch so! Schonmal auf die Idee gekommen, dass es sich bei den „Bauten fremder Welten“ um die immernoch vorhandenen faschistischen Bauten handeln könnte, von denen es in Brixen und anderen Teilen Süd-Tirols noch einige viele gibt? Hier ist wenn man ehrlich ist schon eines zuviel!!!

Daher verteidige ich diesen „Menschenschlag“ (ist schon ein bißchen diskriminierend dieses Wort, oder?)! Wie das zu den Grundwerten des Demokratischen Sozialismus passt? Ganz einfach Toleranz, das Recht auf eine zweite, oder notfalls dritte Chance, Gleichberechtigung, Humanismus, Demokratie und Meinungsfreiheit! Diese nicht nur immer hochheben und für sich fordern, sondern auch anwenden! Wenn man diese Werte nicht anwendet und jede andere Meinung unterdrückt begibt man sich ganz schnell wieder auf vergangene Pfade!
Zum Abschluss ein Zitat von Rosa Luxemburg: „Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden!“

Zum Abschluss muss ich noch eines sagen: Es kann gut sein, dass die Kritiker, oder auch die Verteidiger/Befürworter von Frei.Wild Recht haben, oder auch daneben liegen. Denn keiner kann in ihre Köpfe schauen! ABER in einer Demokratie gilt IMMER zu allererst die UNSCHULDSVERMUTUNG solange nicht das Gegenteil bewiesen werden kann! In dubio pro reo!

Nochmal zu euch Jusos-Odenwald: Ihr seid dem Thema offen und neutral gegenüber getreten und habt damit eine sehr gute Leistung abgegeben! Daher nochmal: SUPER BEITRAG von euch! Weiter so!

Mit solidarischen Grüßen, Sven!

von Sven am: 12.03.2013


Danke für die gut gewählten Worte zum Thema "Frei.Wild - Echo" und was sich sonst noch dazu in den Medien finden lässt.

Das sich daraufhin gleich wieder Besserwisser, Paranoide und beleidigte Kleingeister melden, die doch überall und immer "rechtes" Gedankengut vermuten, dass wundert mich nicht einmal ansatzweise.

Am schlimmsten ist dabei, dass diese Leute nicht in der Lage sind zu begreifen, dass man JEDEM Menschen das Recht zugestehen muss, sich zu verändern, aber der eine oder andere ist scheinbar fehlerfrei geboren worden, allwissend und über jeden Zweifel erhaben.

Menschen ändern sich, jedenfalls einige und wer das nicht einsehen will, der ist bemitleidenswert.

von Eysenbeiss am: 12.03.2013


ich finde eure beiträge zum papst und frei.wild sehr erfrischend, was mir als 50ig jähriger gefällt, wenn sich menschen ihrer umwelt bewusst werden und darüber nachdenken und pupliziren.

schade finde ich jedoch, dass ihr zu den beiträgen keine direkte diskussion zulässt. so sind es auch nur dogmen und wehe es wiederpricht wer (das hat immer einen stalinistischen beigeschmack)!
gegenargumente oder andere sichtweisen in einer gesitteten diskussion helfen einem üblicherweise mehr zur untersreichung des standpunktes und der vertretenen werte, wenn sie sachliche grundlagen habe. nur im eigenen saft sich zu schmoren, macht blind gegenüber dem was aussen herum realität ist.
gegner sind die wichtigsten, weil sie einen voranbringen, weil sie emotionen auslösen und dann tut man was, sonst ergibt man sich dem wohltuenden sonnenbad der (ehrlichen?) freunde!

von jusos würde ich mir den mut zur offenen diskussion erwarten, dass altbackene erstarrte parteiapparate dafür nicht zugänglich sind, nimmt man ja zu kenntnis.

sonst könntet ihr die beiträge auch in einer zeitung veröffentlichen, nur eben genauso mit dem nachteil, dass das eine sehr subjektive darstellung (mit interner idiologischer zenszur) ist. in zeitungen haben leserbriefe auch nur eine chance, wenn der inhalt gegen dritte gerichtet ist. wenn der inhalt gegen die zeitung bzw. gegen den schreiberling gerichtet ist, wird der kommentar nicht oder nur gekürzt veröffentlicht und natürlich von der zeitung letztmalig kommentiert (ist das objektivität?).
das ist der vorteil und die chance der neuen medien, dass eine erstmalige wirklich freie meinungsäusserung möglich ist, die konservativen wenig gefällt, umso verstärkt sollten jusos darauf setzen, weil es ein produckt der gemeinschaft (der masse) ist.

ich bin mir sicher, dass ihr bei einer ohne weiters kontroves geführten diskussion nicht nur sozis auf eure seite bringt. wäre das nicht ganz wichtig, nicht-sozis aufzuwecken, um die in den beiträgen tollen ansätze für ein ehrlicheres miteinander der menschen und die erkennung der tatsächlichen wichtigen gesellschaftsthemen zu forcieren.

macht so weiter, aber es wäre schön und eure arbeit wäre gewinnbringender wenn ihr euch hier öffnen würdet.

liebe grüsse

franz

von Franz am: 10.03.2013


Bravo endlich mal jemand der die Texte auch gelesen hat ohne bleich die Nazi Keule zu schwingen. Ich habe viele Ausländische Freunde die auch Freiwild hören und an den Liedern nichts verwerfliches finden. Ist halt eine Punk Rock Band, es muß nicht jeder die Musik mögen. Es gibt genug Liedtexte der deutschen Hip Hop Szene die müßten Indiziert werden aber laufen im Radio so das unsere Kinder die Fäkalsprache ruck zuck aufgenommen haben.
Wolfgang Petry sang auch über das Ruhrgebiet,Grönemeyer über Bochum andere über das Sauerland wieder andere über Bayern usw..
Sind deshalb alle Nazis weil sie über ihre Heimat singen ?

von Thomas am: 10.03.2013


Ich bin über eine Verlinkung auf Ihren Text zu Frei.Wild gestoßen und war absolut angenehm überrascht, eine so differenzierte Sichtweise zu diesem Thema lesen zu dürfen. Auch wenn ich als überzeugter Liberal-Konservativer nicht im Traum auf die Idee kommen würde, SPD zu wählen (und auch nie geglaubt hätte, je in meinem Leben einen Eintrag in einem Gästebuch auf einer SPD-Website zu hinterlassen), komme ich nicht umhin, Sie zu Ihrer kritischen Auseinandersetzung zu diesem Thema zu beglückwünschen. Leider sieht man auf allen (!) Seiten parteipolitischer Betätigung sachliche Auseinandersetzung mit einem Thema sehr selten.

Bleibt mir eigentlich nur noch zu hoffen, dass Sie jetzt nicht in die schwarze Ecke gestellt werden, weil ich Ihren Text gut fand ;-)

Ich wünsche Ihnen weiterhin einen kritischen Blick und viel Erfolg bei Ihrer Arbeit. Es würde um die Politik in unserem Land deutlich besser stehen, wenn es mehr Menschen wie Sie gäbe, die noch in der Lage sind, über den Tellerrand von Ideologien, politischen Ansichten und political correctness hinwegzudenken und Meinungsfreiheit nicht nur zu fordern, sondern genauso zu praktizieren wie Respekt vor politisch Andersdenkenden.

von Norbert am: 09.03.2013


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